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Kreis- und Bachgau-SPD inspizieren Hock-Trasse Sozialdemokraten möchten möglichst viele Interessen unter einen Hut bringen

v.l. Bernd Hilla (2. Bürgermeister Großostheim), Paul Bonn (Gemeinde- und Kreisrat), Guido Noll (Kreisvorsitzender), Brigitte Gräbner (Fraktionsvorsitzende der Kreistags-SPD), Wolfgang Jehn (Gemeinde- und Kreisrat)
Auch zur zweiten Begehung der Umgehungsstraße, die dieses Mal von der SPD organisiert
worden war, kamen viele Bürger, ging es doch um die Hock-Trasse. Mit dabei
auch die SPD-Kreistagsfraktion mit Brigitte Gräbner an der Spitze.
Der Pflaumheimer SPD-Gemeinderat Hans Hock, der seine Variante lieber Zukunftstrasse
nennt, hat diese als passionierter Wanderer selbst ausgetüftelt, nachdem fest
stand, dass in naher Zukunft die Straße wirklich gebaut werden soll, nachdem sie
Jahrzehnte lang immer wieder aus Kostengründen verschoben worden war. Nun soll
die ortsferne Westumgehung vom Ringheimer Mühlweg über die Breitfeldstraße, die
Kreisstraße AB 1 an der Todeskurve nach Wenigumstadt querend, entweder in Höhe
des Schützenhauses oder nach Hocks Vorstellungen am Parkplatz "Hesselburg" in
die Kreisstraße nach Mömlingen münden.
Umstritten ist nur die Wegführung von der Todeskurve in Richtung Mömlingen.
Hauptvorteile der Hock-Trasse sind: Der Pflaumheimer Wald bliebe in seiner gesamten
Ausdehnung innerhalb der Umgehung und die unfallträchtige, mit vielen Kreuzen
flankierte Mömlinger Steige könnte zurück gebaut werden. Das Wohngebiet "Bergweg"
hätte mit dem Verkehrslärm gar nichts mehr zu tun. Aber vor allen Dingen würde
der steile Anstieg zum Schützenhaus vermieden. Vom Parkplatz Hesselburg würde
sich die Hock-Trasse an die ehemalige Bahntrasse nach Höchst anschmiegen,
sie in Höhe des neu angelegten Energiewaldes queren, auf den Rosenbergweg
münden und flach auf dem Grundweg, der sowieso für den Holztransport ausgebaut
werden soll, bis zur Todeskurve der AB1 in einem Kreisel münden.
Der Nachteil: Die knapp einen Kilometer längere Neubaustrecke würde mehr Land
verbrauchen. Höhere Kosten bezweifelte der pensionierte Maurerpolier, denn für die
steile Trasse zum Schützenhaus seien wesentlich mehr und teure Erdbewegungen
notwendig. Der zweite Bürgermeister Bernd Hilla wies darauf hin, dass beide Trassen
vom beauftragten Ingenieurbüro Obermeyer genau durch gerechnet und dann
zur Entscheidung vorgelegt würden. Klar war auch, dass der so genannte Promilleweg
nach Ringheim mit einer Brücke über die Umgehung geführt werden muss, um
zusätzlichen Quellverkehr durch die enge Breitfeldstraße zu vermeiden. Der für die
Landwirtschaft und Naherholung wichtige Wartturmweg sollte dagegen höhengleich
angeschlossen werden.
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